ANGEBOTSFINDER

Ideen fürs eigene Viertel einbringen

Wie würde München aussehen, wenn es keine Bezirks­ausschüsse gäbe? Warum gibt es sie überhaupt und was können sie für die Bürger* innen in ihrem Viertel bewirken? Bei der Kommunalwahl im März haben die Münchner*innen 703 Männer und Frauen in die Ausschüsse der 25 Stadt­bezirke gewählt. Die Mitglieder setzen sich in den kommenden sechs Jahren – so lange läuft die Wahlperiode – für die Belange ihres Viertels ein. Und das ehrenamtlich. 

Die Bürger*innen tragen vielfältige Themen an die Bezirks­ausschüsse heran – sie reichen vom Bedarf an Fahrrad­abstellplätzen über Maßnahmen zum Lärmschutz bis zur Ausstattung von Spielplätzen oder dem Wunsch nach Sozial- oder Kultureinrichtungen.

Die Bezirksausschüsse behandeln die Themen einmal monatlich in einer Vollversammlung. Zusätzlich gibt es Unterausschüsse wie etwa für Mobilität, Kultur oder Soziales. Was vielen gar nicht bekannt ist: die Sitzungen sind öffentlich und die Anwohner*innen können daran teilnehmen. Wer Interesse hat, findet alle Termine im RatsInformationsSystem (RIS).

Einmal im Jahr findet in jedem Stadtbezirk zudem eine Bürgerversammlung statt. Dort erhalten die Anwohner* innen wichtige Informationen über die Stadt und ihren Stadtbezirk durch eine Vertretung der Stadtspitze und der Polizei sowie den jeweiligen Bezirksausschussvorsitzenden. Bei der vorgeschalteten Bürgersprechstunde kann jede und jeder mit der Polizei und den Bezirksausschussvorsitzenden ins Gespräch kommen und Anliegen besprechen.

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